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| Lindberg - Großer Falkenstein |
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Wanderung zum Großen Falkenstein
Der Große Falkenstein ist mit 1315 m Höhe nach dem Lackenberg die zweithöchste Erhebung der Gemeinde Lindberg. Für die Lindberger ist ihr "Hausberg" ein sehr beliebtes Wanderziel.
An den Hängen des Falkensteinmassivs liegen 5 Urwald-Naturschutzgebiete - Hans- Watzlik-Hain, Langschachtel, Mittelsteighütte, Höllbachg´spreng und Rukowitzschachten. Das größte Naturschutzgebiet ist das Höllbachg´spreng mit ca. 52 ha Fläche.
Der Falkenstein ist von verschiedenen Ausgangspunkten zu erwandern. Es gibt keine Lifte oder Zufahrtsmöglichkeiten für Besucher. Für Wanderer ohne eigenen Pkw eignet sich zur Anfahrt die Ringlinie Fa. Lambürger mit folgenden Haltestellen: Schwarze Brücke, Scheuereck, Kreuzstraßl und Oberlindbergmühle. Wanderer, die gut zu Fuß sind, können die Schwarze Brücke bequem auch von ihrer Unterkunft aus erreichen (Lindberg - Schwarze Brücke ca. 3 km; Markierung Silberblatt).
Von der Schwarzen Brücke aus folgen Sie der Markierung Silberblatt über die Höllbachstraße zur Höllbachschwelle und weiter zum Höllbachg´spreng. Den kleinen Wasserfall überqueren Sie links und erreichen über den Hüttensteig den Gipfel des Großen Falkenstein. Das Schutzhaus am Falkenstein ist in der Zeit vom 01.05.-31.10. bewirtschaftet; auch Unterkünfte sind vorhanden - Auskunft unter Telefon: 09925/903366. Sie benötigen für den Aufstieg ab der Schwarzen Brücke ca. 2 Stunden, Höhenunterschied ca. 650 m.
Rückweg: Markierung Esche über den Schwarzbachriegel zum Kreuzstraßl. Hier links abbiegen und über die Ludwigsthaler Straße zurück zur Schwarzen Brücke.
Eine weitere Möglichkeit den Großen Falkenstein zu besteigen, ist der Aufstieg ab dem Ortsteil Zwieslerwaldhaus. Folgen Sie der Markierung Eibe über den Leckenbergsteig zum Kleinen Falkenstein und dann weiter auf der selben Route zum Gipfel des Großen Falkenstein. Ca. 2 Stunden Gehzeit und 610 m Höhenunterschied. Hier ist das Urwaldgebiet Mittelsteighütte besonders urwüchsig. Es ist fast 38 ha groß und besitzt in einer Höhe von 700-800 Metern einen uralten Baumbestand. Hier stehen Bäume, die wohl schon 500 Jahre alt sind.
Rückweg: Markierung E6 (Europäischer Fernwanderweg) über den Ruckowitzschachten (Hochweide) zurück zum Zwieslerwaldhaus.
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| "Schachten - Inseln im Waldmeer" |
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„Schachten – Inseln im Waldmeer"
Die Schachten sind ehemals genutzte Weideflächen im bewaldeten Grenzkamm zur Tschechischen Republik. Mit dem Begriff „Schachten", werden baumfreie Flächen auf dem Bergkamm des Bayerischen Waldes bezeichnet. Waldstiere und Jungrinder aus dem Raum Lindberg und den umliegenden Dörfern, waren die ersten Weidenutzer in den siedlungsfernen Hochlagen.
Die meisten der noch existierenden Schachten liegen in den höheren Lagen, ab 1100 m. Besonders zahlreich und großflächig sind die Schachten im Gemeindegebiet Lindberg. Mehr als ein Dutzend Schachten, auf einer Länge von rund ca. 30 km, ziehen sich wie Perlen an einer Kette durch den dichten Nadelwald – dem „Grünen Dach Europas".
Mit ihrem beeindruckenden, jahrhundertealten Baumbestand, insbesondere bizarre Bergahorne und Buchen, vermitteln sie den Eindruck einer Parklandschaft inmitten geschlossener Wälder. Die Schachten gelten mit als landschaftliche Höhepunkte des Bayerischen Waldes. Auf den „Almen des Bayerwaldes" wie die Schachten genannt werden, sind seit 1962 die Weideglocken verstummt. Vermehrt trifft man nun auf den gut markierten Wegen Hochmoorwanderer, die die Heilkraft der gesunden Waldluft mehr und mehr zu schätzen wissen.
Besonders reizvoll ist eine Wanderung zwischen Falkenstein und Rachel, über die Schachten zu den schönsten und eindrucksvollsten Hochmooren des Bayerwaldes, dem Zwieselter Filz und dem Latschenfilz. Diese ursprünglichen Moore haben internationale Bedeutung, handelt es sich hierbei doch um die größten Sattel-Hochmoore der Bundesrepublik.
Bitte beachten Sie, dass Sie sich auf den Schachten und Hochmooren im Nationalpark Bayerischer Wald befinden. Tragen Sie mit bei, diese einzigartigen Naturdenkmäler zu schützen, damit auch nachfolgende Generationen sich an der bezaubernden Landschaft erfreuen können – Naturschutz geht uns alle an !
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| Schachtenwanderung im Nationalpark Bayerischer Wald |
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Schachtenwanderung im Nationalpark Bayerischer Wald Buchenau – Kohlschachten – Latschensee – Hochschachten – Buchenau
Als Schachten werden die baumfreien Hochflächen auf den Bergkämmen des Bayerischen Waldes bezeichnet. Sie liegen zwischen 950 m und 1200 m hoch und reihen sich wie Perlen an einer Kette entlang der Grenze nach Tschechien. In früheren Jahren wurden diese gerodeten Urwälder als Weideflächen für die „Waldstiere" genutzt. Das raue Klima ließ keinen lohnenden Anbau zu. Eine Schachtenwanderung ist ein Erlebnis, welches man sich nicht entgehen lassen sollte! Die vom Wind geformten Bäume, Baumriesen die ohne Rinde wie silberfarbene „Langusten" im Seegras liegen und dazu einladen, auf ihnen Brotzeit zu machen; noch lebende ausgehöhlte Bäume, in denen sich ein erwachsener Mensch verstecken kann. Spuren vom Wildschwein und Luchs fallen dem aufmerksamen Wanderer ins Auge. Sie werden Ihr Leben lang an diese eindrucksvolle Schachtenwanderung zurückdenken.
Bitte beachten Sie, dass Sie sich im Nationalpark Bayerischer Wald befinden. Es gilt ein Wegegebot! Lieber Wanderer, bitte vergessen Sie nicht, dass Sie sich auf den Schachten in einem hochsensiblen Lebensraum befinden. Es ist die Aufgabe von uns allen, diese einzigartigen Naturdenkmäler zu schützen und für unsere Kinder zu erhalten.
Für diese Wanderung ist Rucksackverpflegung notwendig, da es ab Buchenau keine Einkehrmöglichkeit gibt.
Ausgangspunkt für diese Schachtenwanderung ist der kleine Ort Buchenau (Falkensteinbus Fa. Lambürger bis Buchenau). Die Ortschaft Buchenau am Pommerbach gelegen, war ab 1629 Standort einer Glashütte und noch heute verspürt man den Hauch der früheren Glashüttenherren von Buchenau. Zeuge dieser vergangenen Jahre ist das im Jahre 1856 erbaute Herrenschloss zu Buchenau, welches heute im Privatbesitz ist.
In der Ortsmitte von Buchenau (Wanderparkplatz), beginnt der Aufstieg entlang des Pommerbaches (Markierung Pestwurz) zum Lindberger Schachten. Weiter geht es zum Zwieselter Filz, Kohlschachten (Höhenlage 1160 m N.N.) Von hier haben Sie bei schönem Wetter eine herrliche Sicht in den „Zwieseler Winkel".
A c h t u n g !! Die wie Blau- bzw. Schwarzbeeren aussehenden Früchte können die sogenannten Rauschbeeren sein, die Ihnen bei Genuss erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen können.
Aus Sicherheitsgründen und auch um die hier sehr empfindliche Natur zu schonen, führt Sie ein im Jahre 1997 neu gebauter Knüppelweg zum Latschensee, dem größten Quellsee innerhalb dieses Hochmoores. Im Seewasser spiegeln sich die, durch das raue Klima, kleinwüchsigen Latschen wider. Hier in dieser unberührten Landschaft finden vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere den notwendigen Lebensraum. Die dunklen, mit etwas Wasser gefüllten Löcher, die Sie auf Ihrer Wanderung durch das Hochmoor sehen, sind Dolinen. Hier entstehen neue Moorseen.
Weiter geht’s zum Hochschachten (Markierung Grünes Dreieck, E6) zur Alm und Verlorener Schachten. Ab hier beginnt der Abstieg zur Trinkwassertalsperre Frauenau (Markierung Borstgras). Entlang dem linken Seeufer zur Dammkrone. Wir überqueren die Dammkrone und folgen der Markierung Gläserner Steig in Richtung Buchenau. Sie haben den Ausgangspunkt erreicht.
Gehzeit ca. 5 - 6 Stunden. Streckenlänge ca. 20 km
Als Ergänzung zu dieser Wegbeschreibung empfehlen wir die Wanderkarte „Zwieseler Winkel", erhältlich in der Touristinformation Lindberg und in den Tourist-Infostellen.
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Wanderung zum Kleinen Arbersee
Die Fahrt mit dem Pkw führt Sie von Lindberg in Richtung Bayerisch Eisenstein über Ludwigsthal – Regenhütte – Großer Arbersee – Arber-Sesselbahn zum Parkplatz am Brennes; Fahrzeit ca. 30 Minuten.
Für Wanderungen im Winter ist es besser, Sie gehen vom Brennes aus ein kurzes Stück auf der Fahrstraße links in Richtung Lohberg/Lam. Biegen Sie bei der ersten Möglichkeit nach links auf die geräumte Forststraße in Richtung Mooshütte ab.
In der übrigen Jahreszeit erreichen Sie den Kleinen Arbersee, indem Sie vom Brennes aus in Richtung Arber-Sesselbahn gehen. Nach ca. 100 Meter biegen Sie rechts ab zur „Mooshütte" (Markierung 4 LO). Dieser kurze Fußweg von ca. 25 Minuten führt durch einen Wald und ist etwas steinig.
Wenn Sie die „Mooshütte" erreicht haben, gehen Sie ca. 1 km auf einer Forststraße, bis Sie das Ufer des Kleinen Arbersees erreichen. Für seine Umrundung benötigen Sie eine gute halbe Stunde. Der Kleine Arbersee wurde bekannt durch seine schwimmenden Inseln, bestehend aus Schwingrasenstücken von 1-3 m Dicke, die je nach Windrichtung an verschiedenen Stellen des Sees zu finden sind.
Das kleine Gasthaus „Seehäusl" ist in der Zeit vom 31.03.-31.10. geöffnet.
Der Kleine Arbersee liegt sehr romantisch und ist sehenswert.
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Wanderung um den Riesberg Lindberg – Lehen – Jungmaierhütte – Rieshaus – Beihof – Riesstüberl
Ausgangspunkt für diese Wanderung ist das Rathaus/Touristinformation Lindberg. Gehen Sie den Schulweg hinauf in Richtung Lehen (Markierung Nr. 1 im roten Kreis). Am Ende des Schulweges führt Sie der Weg rechts entlang der Straße nach Lehen. Nach der Telefonzelle biegt der Weg ein in den Riesweg, vorbei am Hotel Riesberghof folgen Sie der Markierung Nr. 1.
Ab hier beginnt der leichte Anstieg hinauf zum Riesberg. Nach ca. 300 m haben Sie den Hochbehälter (Wasserspeicher) erreicht, nun nur noch ca. 200 m Anstieg. Ihre Wanderung führt Sie nun vorbei am Ortsteil Jungmaierhütte. Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher nach Jungmeierhütte (ca. 200 m, sehr schöner Panoramablick zum Falkenstein).
Nach ca. 1 km erreichen Sie den Weiler Rieshaus. Sie lassen das Rieshaus links des Weg es liegen und gehen weiter in Richtung Beihof (ehemaliger Herrensitz der Familie von Mellin). An der Straße nach Lindberg angelangt, geht es nach rechts zum Riesstüberl. Nach dem Gasthaus Riesstüberl geht es nach links vorbei am Dammwild- gehege nach Blumenthal (ein kurzes Stück Markierung Nr. 5 im roten Kreis). Sie folgen nun der geteerten Straße bis zum Ortseingang von Lindberg. Ab hier geht es nach links in den Ort Lindberg. Nach ca. 500 m haben Sie wieder den Ausgangspunkt erreicht.
Für diese Panoramawanderung benötigen Sie ca. 2-3 Stunden. Da Sie nur am Ende der Wanderung Einkehrmöglichkeit haben, wäre es sicherlich ratsam, eine kleine Brotzeit mitzunehmen.
Wir empfehlen als Ergänzung zu dieser Wanderung die Wanderkarte „Zwieseler Winkel". Erhältlich in der Touristinformation Lindberg und in den Touristinfostellen des Zwieseler Winkels.
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| Wanderung auf den Spuren der „Salzsäumer" |
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Wanderung auf den Spuren der „Salzsäumer"
Der „Grüne Grenzübergang" Scheuereck – Prásily/Stubenbach ist für alle Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Am Grenzübergang Scheuereck-Prásily/Stubenbach führt Sie eine neu errichtete Brücke über den Marchbach. Diese Brücke wurde auf dem historischen Widerlager der sogenannten „Frische-Brücke", aus dem Jahre 1840 wieder errichtet. Nach dem Grenzübertritt können Sie sich in einem Radius von 15 km auf dem Gebiet von Tschechien bewegen. Die Mitnahme des Personalausweises oder des Reisepasses ist unbedingt erforderlich. Es wird auf beiden Seiten kontrolliert.
Öffnungszeiten des Grenzüberganges Scheuereck – Prásily/Stubenbach:
Vom 1. Juni bis 30. September täglich von 06:00 bis 22:00 Uhr Vom 1. Oktober bis 15. November täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr In der Zeit vom 16. November bis 31. Mai ist der Grenzübertritt nicht möglich!
Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der Weiler Scheuereck (Ausflugsgaststätte mit Rotwildgehege). Am Ortseingang von Scheuereck beginnt rechts der Aufstieg zum Grenzkamm. Folgen Sie nun dem historischen Böhmweg (schmale Teerstraße) zum Grenzübergang Scheuereck – Prásily/Stubenbach. Am Grenzübergang angelangt, haben Sie ca. die Hälfte der Wegstrecke hinter sich (steiler und schwieriger Aufstieg ca. 5 km, Höhenunterschied 285 m).
Überqueren Sie nun die Brücke über den Grenzfluss Marchbach; ab hier befinden Sie sich auf dem Staatsgebiet von Tschechien. Folgen Sie dem Weg hinauf zum G´senget, hier finden Sie noch Reste der Bauerngehöfte. Bitte beachten Sie, dass Sie sich auch auf tschechischer Seite im Nationalpark Súmava befinden. Folgen Sie nun der Beschilderung Stubenbach/Prásily. Der Schotterweg führt Sie ca. 5 km bergab nach Stubenbach.
In der kleinen Nachbargemeinde Stubenbach angelangt, können Sie sich in dem kleinen Gasthaus eine Ruhepause gönnen oder aber sich im Gemeindehaus am Ortseingang, über den Nationalpark Súmava informieren.
Für den Rückweg können Sie den selben Weg über G´senget wählen. Wir empfehlen aber, den Rückweg entlang des Flusses Stubenbach. Folgen Sie bitte ab der Mitte des Ortes dem Weg links zum Ortsrand. Der Weg führt nun entlang des Stubenbaches zum G´senget (beschildert). Nach einem kleinen Anstieg gelangen Sie wieder zum G´senget, hier treffen Sie auf den ursprünglichen Weg, der von Stubenbach herauf führt. Vom G´senget führt der Weg links hinunter zum Marchbach, Sie befinden sich nun wieder auf dem Weg, den Sie gekommen sind. Nach einem kurzen Anstieg (Oberer Böhmweg) geht es nun steil abwärts nach Scheuereck.
Für diese reizvolle Wanderung benötigen Sie ca. 5-6 Stunden. Auch für geübte Bergradler ist diese Strecke eine Herausforderung.
Achtung!! Bitte beachten Sie beim Einkauf in Tschechien die gültigen Zollbestimmungen.
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Wandern mit der Bahn
Beginn der Wanderung am Rathaus in Lindberg – Kramerstraße – Panoramarundweg (rote Markierung Nr. 14) – zu den Glaserhäusern in Theresienthal – hier folgen wir dem historischen Böhmweg, entlang der Bahnlinie nach Ludwigsthal.
In Ludwigsthal lohnt sich ein Besuch der Neuromanischen Kirche und des Besucherzentrum Haus zur Wildnis mit Tierfreigelände und Steinzeithöhle.
Ab Ludwigsthal geht unsere Wanderung durch den Nationalpark Bayerischer Wald – weiter zum Zwieslerwaldhaus – im Ortsteil Zwieslerwaldhaus folgen wir ein kurzes Stück dem Rundweg, durch das Urwaldgebiet Mittelsteighütte (Markierung Ameise) – hinter dem historischen Gasthaus Zwieselerwaldhaus quert der Europawanderweg E 6 (grünes Dreieck) den Rundweg – links folgend, geht es durch den Ort über den Schwellsteig zum Schwellhäusl (Ausflugslokal) – wir bleiben auf dem Europawanderweg E 6 und wandern über den Hochberg zum Bahnhof Bayerisch Eisenstein.
Rückfahrt mit der Waldbahn nach Zwiesel. Vom Bahnhof Zwiesel mit dem Falkensteinbus (Busunternehmen Lambürger) zurück nach Lindberg.
Strecke bis nach Bayerisch Eisenstein ca. 12 km, leichte Steigungen.
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| Rundwanderung zum Rotwildgehege Scheuereck |
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Rundwanderung zum Rotwildgehege Scheuereck
Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz „Weiße Brücke" (Lindberg in Richtung Spiegelhütte). Folgen Sie der Markierung „Forelle auf gelben Grund". Dieser Rundwanderweg führt direkt in den Nationalpark Bayerischer Wald. Nach ca. 500 m erreichen Sie den Grillplatz „Schwarze Brücke", von hier führt der Weg leicht ansteigend entlang des Baches „Kleine Deffernik" zum verträumten Weiler Scheuereck. Hier laden ein Rotwildgehege sowie der Waldgasthof zum Verweilen ein.
Scheuereck ist ein beliebter Ausgangspunkt für weitere Wanderungen in den Nationalpark, z.B. zum Großen Falkenstein oder grenzüberschreitend, zu unseren Nachbarn in den Böhmerwald.
Wir lassen Scheuereck hinter uns und biegen nach ca. 300 m links in das Scheuereckstraßl ein. Nach etwa einem Kilometer erreichen Sie den ehemaligen Glashüttenstandort Spiegelhütte, bekannt durch die einzigartige Produktion von Jugendstil-Vasen.
Die „Alte Schleif" sowie das Herrschaftshaus „Die Villa" sind Zeugen dieser vergangen Glasmachertradition. Vorbei an der „Alten Schleif" führt der Weg leicht abfallend durch den Wald um den Riesberg zur Spiegelhüttenstraße – REG 8. Jetzt nach rechts und nach ca. 500 m haben wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht.
Markierung: Forelle auf gelben Grund Länge: ca. 6 km Schwierigkeitsgrad: leicht
Auch für Kinderwagen geeignet - Winterwanderweg geräumt!
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| Ausflug zur Trinkwassertalsperre Frauenau |
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Ausflug zur Trinkwassertalsperre Frauenau
Für PKW-Benutzer ist dies ein Ausflug von ca. 3 Stunden. Mögliche Ausgangspunkte sind die Parkplätze Oberfrauenau und Regenbrücke.
Für Radfahrer bzw. Mountainbiker ist dies ein Ausflug von ca. 2,5 Stunden, da auch die Seeumrundung mit dem Rad erfolgen kann (auch mit Kindern gut zu fahren).
Für Bahnbenutzer (ab Zwiesel oder Ludwigsthal) muss ein Tagesausflug angesetzt werden, da vom Bahnhof Frauenau bis zur Talsperre ein Fußmarsch von ca. 1,5 Stunden eingeplant werden muss. Besser, Sie fahren mit der Ringbuslinie der Firma Lambürger bis Buchenau oder Pochermühle.
Für Wanderer ist dieser Ausflug ebenfalls eine Tagestour. Wir schlagen Ihnen zwei Möglichkeiten vor.
Ab Buchenau: Am Ortsende von Buchenau folgen Sie der Markierung „grünes Dreieck E 6" durch die alte Allee – nach ca. 2 km biegt der Weg ab – links zur Talsperre.
Ab Pochermühle: Am Ortsausgang von Pochermühle liegt links ein kleiner Weiher; hier beginnt unsere Wanderung. Folgen Sie der schmalen Straße die rechts am Weiher in den Wald führt. Wenn Sie dieser Straße folgen erreichen Sie nach ca. 1 Stunde die Trinkwassertalsperre.
Info zur Trinkwassertalsperre:
In der Nähe von Frauenau, am Kleinen Regen in 767m Höhe, erstellte der Freistaat Bayern in 10-jähriger Bauphase (Fertigstellung 1984) eine große Trinkwassertalsperre mit einem 85 m hohen und 640 m langen Erdschüttdamm, den bislang höchsten in der Bundesrepublik. Der Damm staut den Kleinen Regen zu einem See mit fast 22 Mill. Kubikmeter Inhalt auf. Das gespeicherte Wasser dient der öffentlichenWasserversorgung. Zwei Turbinen am Auslauf erzeugen vom Überlauf noch eine beachtliche Menge elektrischen Strom. Eine Besichtigung der unterirdischen Anlagen ist leider nicht mehr möglich.
Unser Tipp:
Eine Umrundung der Talsperre ist ohne große Anstrengungen möglich und mit Sicherheit sehr lohnenswert.
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Ausgangspunkt des Rundwanderwegs um die Gemeinde Lindberg ist der Wanderparkplatz in Buchenau. Wir gehen durch den Ort, vorbei am Gasthaus „Latschensee“ und Schloss Buchenau und folgen der Wandermarkierung des Europäischen Fernwanderwegs E6 „Grünes Dreieck“ Richtung Trinkwassertalsperre.
An der Kreuzung biegen wir nach rechts in den Radweg Nr.1 ein und folgen diesem bis nach Pochermühle. Wir durchqueren den Ort auf der Hauptstraße und biegen nach ca. 100 Meter rechts ab, gehen über die kleine Brücke und folgen nach dem 2. Haus auf der linken Seite dem unmarkierten Grasweg, der zwischen dem 2. und 3. Haus bergauf bis zur Asphaltstraße geht. Wir biegen dort nach links ab und sehen auf der rechten Seite eine Baumallee mit sehr alten Laubbäumen. Am Schloss Oberzwieselau vorbei, kommen wir zur Ortschaft Unterzwieselau. Bevor wir nach Unterzwieselau abbiegen, sehen wir links den 18 Loch Golfplatz. Gegenüber der Kirche in Unterzwieselau können wir uns auf einer Tafel über die Geschichte des Ortes informieren. Wir durchqueren die Ortschaft und biegen kurz vor dem Ende des Ortes links in eine Straße ein. Wir folgen dieser nach links verlaufenden Straße, an einem Bauernhof vorbei, ca. 100 Meter, bis diese in einen Wirtschaftsweg übergeht. Wir wandern auf dem Wirtschaftsweg, bis wir zu zwei großen Fischweihern, rechts und links des Wegs gelegen, kommen. Wir biegen rechts ab, gehen am Weiher entlang und den Weg weiter bis zum Gasthaus „Riesstüberl“. Dort überqueren wir die Straße und biegen in den Regionalwanderweg „Gunthersteig“ ein. Zuerst geht es ein paar Minuten bergauf durch den Wald, dann kommen wir zu einer Waldwiese und sehen links unter uns die Glasbläserei Schmid. Die Wanderung führt uns am Waldrand entlang bis zum Café „Sowieso“. Am Ende der Siedlungsstraße gehen wir nach links und kommen zum Hotel „Riesberghof“. An der Kreuzung, die in die Hauptstraße mündet, biegen wir wieder nach links ab und folgen dieser bis zur Ortsmitte von Lindberg. Hier im Ortskern finden wir die Tourist-Information, die Lindberger Glasstube und das Bauernhausmuseum.
Wir folgen in Lindberg der Kramerstraße beim Gasthaus Bauer bis zu ihrem Ende und biegen in der Kurve nach rechts in den Wanderweg Nr. 14 ein, dem wir bis in den Ortsteil Glaserhäuser folgen. An der ersten Seitenstraße auf der rechten Seite biegen wir in den Radweg Nr. 7 bzw. den Regionalwanderweg „Böhmweg“ ein. Vorbei an einer kleinen Kapelle und entlang der Bahnlinie kommen wir zur Kreisstraße, die wir überqueren und dann dem „Böhmweg“ bis zur 2. Eisenbahnunterführung folgen. Wir gehen durch den Tunnel und erreichen die Ortschaft Ludwigsthal. Wir kommen am Gasthaus „Ludwigsthal“ und der Cristallerie Bavaria vorbei zur neuromanischen Jugendstilkirche. Entlang der B 11 Richtung Bayerisch Eisenstein sehen wir am Ortsende von Ludwigsthal auf der rechten Seite einen großen Parkplatz. Nach dem Parkplatz münden wir in die Bahhofstraße ein und kommen dann zur Abzweigung Zwieslerwaldhaus. Wir gehen unter der Eisenbahnbrücke hindurch und kommen zum Parkplatz Deffernik. Wir folgen ca. 200 Meter der Forststraße in Richtung Schwellhäusl, dann biegen wir vor der Brücke nach rechts in den Radweg N ein. Am Parkplatz Brechhäuslau verlassen wir den Radweg und folgen rechts der Markierung „Grünes Dreieck“ in den Ort Zwieslerwaldhaus. Parkplatz Deffernik. Wir folgen ca. 200 Meter der Forststraße in Richtung Schwellhäusl, dann biegen wir vor der Brücke nach rechts in den Radweg N ein. Am Parkplatz Brechhäuslau verlassen wir den Radweg und folgen rechts der Markierung „Grünes Dreieck“ in den Ort Zwieslerwaldhaus.
Tipp! Von Zwieslerwaldhaus aus können wir auf verschiedenen Wegen, die in der Wanderkarte Zwieseler Winkel (erhältlich in der Tourist-Info Lindberg) eingetragen sind, den Großen Falkenstein besteigen und dort im Falkenstein Schutzhaus einkehren.
Auf unserem Gemeindewanderweg kommen Sie nun entweder durch den Ort Zwieslerwaldhaus orbei an den Gastätten Dorfgasthaus - Pension „Bärnloch“, Historisches Gasthaus „Zwieseler Waldhaus“, Waldgasthof „Zum Falkenstein“ und Zwieslerwaldhaus-Alm gehen oder den „Ameisenweg“ um das Dorf wählen bis wir an der Zwieslerwaldhaus-Alm wieder in den „Böhmweg“ nach links einbiegen. Wir kommen am Wildniscamp des Nationalparks mit seinen Themenhütten vorbei und erreichen auf der Forststraße das Haus zur Wildnis mit Nationalparkwirtschaft, Tierfreigelände und Steinzeithöhle. Wir durchqueren das Tierfreigelände und folgen der Markierung „Esche“ bis zum Weiler Schleicher und dem Gasthaus „Waldhäusl“ am Schleicherbach. Auf dem Wanderweg „Esche“ geht es weiter nach Kreuzstraßl und zur Ortschaft Lindbergmühle mit dem Gasthaus „Zur Alten Mühle“, dem Café „Broudlstub´n“ mit Liesl-Karlstadt-Museum und Straub Art Glas.
Wir überqueren wieder die Kreisstraße und erreichen das Best Western Hotel „Ahornhof“. Dort biegen wir nach links in den Wanderweg „Silberblatt“ ein und folgen ihm bis zur Markierung „Forelle“, die uns geradeaus bis zum Gasthaus Scheuereck mit Rotwildgehege führt.
Kurz nach dem Gasthaus erreichen wir einen kleinen Parkplatz. Dort biegen wir nach links in den Wanderweg „Rothirsch“ ein. Auf diesem Weg erreichen wir über den „Totenschädel“ das Gasthaus „Forsthausstüberl“ in Spiegelhütte. Wir folgen der Markierung „Grünes Dreieck“ durch den Wald bis nach Buchenau. Hier biegen wir nach rechts ab zum Gasthaus Weber und am Ortsende nach links durch eine alte Buchenallee wieder vorbei am Buchenauer Schloss zurück zum Wanderparkplatz.
Tipp! Von Buchenau aus können Sie zu den Schachten (ehemalige Viehweiden) und zu den Hochmooren mit dem Latschensee wandern. Die Wanderwege sind in der Wanderkarte Zwieseler Winkel eingetragen (erhältlich in der Tourist-Info Lindberg).
Toureninfo Länge des Rundwanderwegs: 42 km Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel Höhenunterschied: höchstens 100 Meter Wegbeschaffenheit: 80% Wanderwege und Forststraßen, 20% Asphalt (durch die Ortschaften) Sie können den Gemeindewanderweg auch in Etappen gehen oder mit Lindberg als Ausgangsort in zwei Wanderungen aufteilen.
Zugangswege Von Bayerisch Eisenstein über Markierung des Europäischen Fernwanderwegs E6 „Grünes Dreieck“. Von Regenhütte über den Regental-Radweg oder den Flusswanderweg, der Sie zur Abzweigung Zwieslerwaldhaus führt. Von Zwiesel über die Markierung 5, die zum Gasthaus „Riesstüberl“ führt. Von Frauenau über die Markierung „Grünes Dreieck“ oder die Trinkwassertalsperre, die Sie auf den Radweg Nr. 1 führt.
Empfehlung Anfahrt mit Bus und Bahn schützt die Umwelt. Mit Bayerwald-Ticket, dem Falkensteinbus des Busunternehmens Lambürger und Taxi Kraus (09922 /5515) können Sie zu Ihrem gewählten Ausgangspunkt zurück fahren.
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| Zwieselerwaldhaus - rollstuhlgerechter Weg |
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Zwieslerwaldhaus
Markierung: Ameise auf gelben Grund Länge: ca. 3 km Schwierigkeitsgrad: leicht ( keine großen Steigungen )
Ausgangspunkt ist der Infopavillon am Ortseingang ( P1) im Zwieslerwaldhaus. Nach der Überquerung der Straße führt der Schotterweg links zum Urwaldgebiet Mittelsteighütte mit alten Baumriesen. Vorbei an Bächen und schmucken Häusern führt der Rundweg um den Ort Zwieslerwaldhaus. Durch mehrere Querverbindungen kann der Rundweg abgekürzt werden.
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| Spiegelhütte - Buchenau - rollstuhlgerechter Weg |
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Spiegelhütte - Buchenau
Markierung: Radweg Länge: ca. 4 km Schwierigkeitsgrad: leicht ( nur kleine Steigungen )
Ausgangspunkt ist am Ortsende von Spiegelhütte. Auf den geteerten Randweg geht es ach Jungmaierhütte und weiter bis Buchenau. Panoramablick zum Falkenstein und Gr. Arber. Rückweg ist die gleiche Strecke.
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| Ludwigsthal - rollstuhlgerechter Weg |
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Ludwigsthal
Markierung: Rundweg Tierfreigelände Länge: ca. 2,5 km Schwierigkeitsgrad: leicht ( kleine Steigungen )
Ausgangspunkt ist der Besucherparkplatz am Ortsende von Ludwigsthal. Rundweg durch das Tierfreigelände mit Urrind, Wildpferd, Wolf und Luchs. Die Zeitreise von der Urgeschichte bis zur Gegenwart beginnt in der Steinzeithöhle. Der Rundweg führt zum Besucherzentrum "Haus zur Wildnis" mit 3-D Wildnisreise im Kino, Wurzelgang und Gastronomie usw. Anreise mit der Bahn bis Haltepunkt Ludwigsthal möglich.
Sehenswert ist in Ludwigsthal die Neuromanische Kirche mit ganzheitlich bemalten Innenraum.
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